Steuerliche Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie

Mit steuerlichen Hilfen unterstützt die Bundesregierung Unternehmen und Beschäftigte in der Corona-Pandemie. Auch die Familien, die unter der Pandemie besonders zu leiden haben, werden nicht alleine gelassen. Die Steuerpolitik trägt dazu bei, dass alle so gut wie möglich durch die Krise kommen.



Für Beschäftigte und Unternehmen gelten in der Corona-Pandemie zahlreiche steuerliche Hilfen und Vereinfachungen. Dazu zählen beispielsweise die Stundung von Steuerzahlungen und erleichterte Anpassung von Steuervorauszahlungen, verlängerte Abgabefristen für Steuererklärungen durch Angehörige der Steuerberatenden Berufe, verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten bei beweglichen Wirtschaftsgütern, steuerfreie Zuschüsse des Arbeitgebers zum Kurzarbeitergeld, Homeoffice-Pauschale sowie die dauerhafte Erhöhung des Entlastungsbetrags für Alleinerziehende. Neben den gesetzlichen Regelungen gibt es mehrere untergesetzliche Regelungen, zu denen insbesondere die Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen gehören, die im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder erlassen werden („BMF-Schreiben“). Sie gelten in allen Bundesländern für alle Steuerpflichtigen gleichermaßen. Hinzu kommen weitere Vereinbarungen, zum Beispiel mit Nachbarstaaten für Grenzpendler.