Corona-Krise - Welche Steuererleichterungen gewährt Ihnen der Staat?

 

Sehr geehrte Mandantin,
sehr geehrter Mandant,

 

vor 2020 hatten viele Unternehmen wirtschaftlich erfolgreiche Jahre mit hohen Steuerzahlungen und entsprechend hoch festgesetzten Vorauszahlungen zur Einkommen- oder zur Körperschaftsteuer. Die durch die Corona-Krise verursachten Auftragseinbrüche, Betriebsschließungen und das Ausbleiben von Kunden führen seither zu beträchtlichen Einbußen. Dessen ungeachtet müssten sowohl die Abschlusszahlung für die Steuern des Vorjahres als auch die Vorauszahlungen des laufenden Jahres geleistet werden. Für die krisengebeutelten Unternehmen stellt dies eine hohe Liquiditätsbelastung dar.

 

Bundesregierung und Länder haben daher unkomplizierte Regelungen zur Stundung von fälligen Steuerzahlungen und zur Herabsetzung von Vorauszahlungen erlassen. Diese galten im Jahr 2021 und teilweise auch weiterhin im Jahr 2022. Stundungsfähig sind nicht nur Einkommen- und Körperschaftsteuer; auch Umsatzsteuer-Vorauszahlungen können zunächst ausgesetzt werden. Bei der Gewerbesteuer kommen die Gemeinden den Steuerzahlern ebenfalls entgegen. Diese Erleichterungen gelten jedoch nur für Unternehmen, die nachweislich von der Corona-Krise betroffen sind.

 

In unserer Infografik gehen wir näher auf die Voraussetzungen
der Steuerstundung und der Herabsetzung der Vorauszahlungen ein. Gerne sind wir Ihnen außerdem bei der Umsetzung entsprechender Anträge behilflich.